Das Disziplinarrecht steht an der Schnittstelle zwischen Beamtenrecht und Strafrecht.

Sinn- und Zweck des Disziplinarrechts besteht darin zu gewährleisten, dass die Beamten, die für sie bestehenden Pflichten beachten und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Integrität des Berufsbeamtentums gewährleistet ist. Doch nicht nur Beamte unterfallen dem Disziplinarrecht, sondern insbesondere auch Soldaten. Zudem kann die Verhängung von Ordnungsmaßnahmen gegenüber einem Schüler im Schul- und Prüfungsrecht dem Disziplinarrecht im weitesten Sinne zugeordnet werden.

Spätestens wenn eine Einleitungsverfügung dem Beamten, Soldaten etc. zugestellt wurde, sollte er sich an einen Anwalt wenden. So kann ein Anwalt darauf hinwirken, dass der zur Last gelegte Sachverhalt vollständig ermittelt wird, insbesondere auch im Hinblick auf Umstände, die sich für den Beamten günstig auswirken. Oftmals können wir auf diesem Wege durch entsprechende Verständigung mit der Disziplinarbehörde eine schnelle Beendigung des Disziplinarverfahrens erreichen. Andererseits ist zu beachten, dass ein Disziplinarverfahren weitreichende Folgen für den Beamten, bis hin zur Entfernung aus dem Dienst haben kann.

Innerhalb des Disziplinarrechts ist es oft so, dass dem Beamten ein Verhalten zur Last gelegt wird, das auch strafrechtlich relevant ist. Aufgrund der umfangreichen Tätigkeit unserer Kanzlei im Strafrecht, können wir Ihnen in derartigen Fällen stets neben einer Vertretung im Disziplinarrecht parallel eine strafrechtliche Beratung bzw. Vertretung anbieten.

Die Kanzlei Dr. König & Kollegen ist spezialisiert auf den Bereich des Disziplinarrechts tätig und verfügt insofern über einschlägige Erfahrung, was insbesondere die geführte Bezeichnung Fachanwalt für Verwaltungsrecht belegt.

Im Disziplinarrecht hilf Ihnen weiter:

  • Dr. Volker Hampel